Beim Durchblättern des Fotoalbums schaut die Turnerfamile auf bewegende Jahre zurück.
Mit einem Becher Glühwein oder Punsch wurden die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern empfangen, um den „Stau“ an der Kasse zu mindern.
Passend zum Thema waren die Tische mit Büchern und „Leselichtern“ dekoriert, an den Wänden eine Auswahl der Tenüs der vergangenen Jahre. „Es reut mi scho, da mini Frau de orange Träner in Lumpesack gheit hät!“ meinte ein Gast wehmütig
Verstärkt durch die Jungturner klappte der Service tiptop – das Essen geliefert aus der Küche der Trotte Osterfingen fand reissenden Absatz, dass es bald hiess: Fleischkäse und Kartoffelsalat sind ausverkauft.
Pünktlich erlosch das Licht im Saal und Christian Heiss durfte die vielen Turnfreunde willkommen heissen. In seiner Ansprache bedankte er sich unter anderem bei der Gemeinde Wilchingen, für das Wohlwollen dem Verein gegenüber.
Der „rote Faden“ geschrieben von Annika Siegenthaler führte durch das Programm. In den Hauptrollen spielten Sarah Fischer die Mutter Eveline – Silvan Schaad, Vater Marc, mit ihren Baby, der Puppe Sofie. Severin Scherrer mimte den Grossvater. Mit dabei Cécile Stadelmann, als Präsidentin vom TEEVAU, Mia Theiler Als Göttikind Antoinette und Ramon von Ow der seinen Freund Marc besuchte.
Gespannt richteten sich die Blicke auf das „Wohnzimmer“ der Familie Veetau wo die Vereinspräsidentin der jungen Familie einen Besuch abstattete. Bei Kaffee und Kuchen erinnerten sie sich an die Gründung des Vereins.
Ob sie wohl mit Sprüngen und Purzelbäumen die ersten Turnstunden verbrachten wie die Jüngsten mit ihren Müttern vom MUKI-Turnen?
Beim Bau des Sportplatzes wurde tüchtig in die Hände gespuckt, und wenn damals so viele Helfer dabei gewesen wären wie hier auf der Bühne, dann hätte es sicher keine Maschinen gebraucht!
Der erste Chläggicup fand erstmals im 1991 anlässlich der 700-Jahr Feier statt – die „Geräteturner“ zeigten mit ihren Trampolinsprüngen und Bodenübungen einen Ausschnitt, was die Gäste jeweils im Mai auf der Blauburgunder Arena erwartet.
Mit ihren Speziellen Tenüs fiel der TV Wilchingen manchmal auf – wie damals mit den gelben Pullovern – die Gymnastik der Kleinsten erinnerte an die guten Leistungen in dieser Disziplin.
An einer Vorstandssitzung wurde die Idee durchgesetzt, den Turnverein und die Damenriege fortan TEEVAU zu nennen, was auf der Bühne tänzerisch im edlen schwarzen Look dargestellt wurde.
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte war der Bau des Beachvolleyballplatzes, welches zu Freudensprüngen und Pyramiden der „Jugi“ führte.
Mit dem Reigen der „MeitliRiege“ wurden nochmals ein Grossteil der „Gewänder“ vorgeführt, welche die Damenriegen in den vergangenen Jahren trug.
Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag weiter. Die Fusion der zwei Vereine, die Anschaffung einer gemeinsamen Vereinsfahne und die Teilnahme an der Schweizermeisterschaft sind allesamt Höhepunkte in der Vereinsgeschichte. Dargestellt mit „Reigen“ und Barrenturnen.
Leider konnten sich am Freitag nicht Viele Begeistern fürs Tanzen, das Duo „Hautnah“ spielte dafür Hintergrundmusik für die Gäste an der Wein Bar. Die tolle Tombola war reich bestückt und die Gästen konnten viele schöne Preise nach Hause tragen.
Den Gerüchten zufolge, war die TEEVAU-Bar am Samstag gut besucht, und die Letzten fanden den Heimweg bei Tagesanbruch!
hkü